Neue Serie - Warum ich (nicht) stolz bin, Österreicherin zu sein:

Weil wir noch immer stolz sind

1683

die Zweite Wiener Türkenbelagerung

http://de.wikipedia.org/wiki/Zweite_Wiener_T%C3%BCrkenbelagerung


geschlagen zu haben.


Ich habe noch
hatsche
mann mit plastiksackerl
ambros
lugner
serata
serafin
alk-haida
witwe petznerin
westi
proksch
titeleien
todsein
usw vorbereitet und die beiträge folgen.

UND BIN SCHON SEHR GESPANNT, WARUM IHR STOLZ SEID ÖSTERREICHERin zu sein. Nicht ironisches zählt auch! AUCH SCHWEIZERinnen und Deutsche (gibt es eine femine Form?? DeutschInnen) sind eingeladen.
scones - 4. Jul, 20:02

Deutsche mal zwei

Deutsche, ja nach klar gibt es eine weibliche Form, die heißt nämlich Deutsche :). Deutsche ist der Plural und die weibliche Form, Klasse nicht? Die männliche Form lautet übrigens Deutscher, nur so nebenbei.

Ach und dann noch eine Frage, ist dies eigentlich nicht nervig ständig mit zwei Geschlechtern, auch wenn es die zugegebenermaßen zum Glück ja gibt, zu schreiben? Bei aller Liebe zur Gleichberechtigung, aber da kann man sich Sätze vorstellen, die man dann gar nicht mehr lesen will, geschweige denn kann.

AelteresSemester - 4. Jul, 21:54

lach, das war dann

wohl der wein, deutscher, ach ja!

sprache ist ein kleiner teil, aber ein immer wichtiger und die frauengleichberechtigung ist immer noch nicht erreicht.

lg

Elisabetta1 - 4. Jul, 22:17

hallo aelteressemester!

deinen eintrag heute in der nacht gelesen und tagsüber mit bekannten darüber diskutiert.
stolz - dieses wort verwende ich eigentlich nur dann, wenn ICH SELBST etwas geleistet habe und darauf stolz sein darf/kann. ja, gut, ich leiste auch meinen beitrag zum land/österreich, aber darauf bin ich nicht explizit stolz.
ich freue mich, österreicherin zu sein, lebe gerne in diesem land - vor allem begeistert mich die natur, die unterschiedlichen landschaften, daß es sich ziemlich sicher in unserem sozialen gefüge leben läßt und welche reputation dieses land im ausland hat.
ich habe 13 jahre im ausland gelebt und seither schätze ich unser eigenes land, noch viel mehr.

AelteresSemester - 4. Jul, 23:00

hallo und danke für dein feedback

das wort stolz habe ich auch provokativ genommen. wo jmd geboren wird ist zufall, wo erwachsene menschen leben, können sie sich oft nicht aussuchen. nur die menschen in reichen ländern haben alternativen.

ich habe mir noch nie gedanken gemacht, was ich für österreich tue. ich demonstriere gegen rechte strömungen und gehe zu wahlen, das war es dann auch schon.


lg

Nante - 5. Jul, 10:05

tscha...

Ich mag nicht die Haltung derer, die meinen: wo es mir gut geht, da ist mein Vaterland.
Ich mag noch weniger die Haltung von Menschen, die chauvinistisch nur ihr Eigenes (Kultur, Sprache, Land) sehen.

Das können Deutsche und Österreicher sein - so wie ich beides bin: ich bin deutsch von Geburt aus und österreichisch von den Lebensumständen her. Habe auch beide Staatsbürgerschaften.
In beiden Ländern bin ich eine begeisterte Staatsbürgerin: nehme am Wahlen teil, informiere mich, protestiere gegen mir gegen den Strich gehende öffentliche Handlungen .
Stolz bin ich darauf NICHT. Es ist mit Pflicht , Ehre und Vergnügen.


Stolz ????????? Mit diesem Begriff kann ich im Zusammenhang mit der Thematik persönlich nichts anfangen.
Stolz wie ein Spanier .... das Wort kenne ich ... weiß aber, dass damit die Eigenschaft vor allem bedeuten soll, dass sich Spanier nichts schenken lassen wollen ( was natürlich auch ein verallgemeinernder Quatsch ist).

Elisabetta1 - 5. Jul, 22:40

hallo nante!

wirklich betroffen fühle ICH mich von den ersten beiden sätzen deines kommentars ja nicht, trotzdem würde ich gerne einen einwand da lassen.
wo sonst sollte sich ein mensch am wohlsten fühlen, wenn nicht in seinem vaterland, wo er die sprache spricht, die er als erstes erlernt, wo er seine kindheit zugebracht, familie und freunde hat. im ausland, ist man *immer* allochton, wenn auch mit freundlichkeit aufgenommen.
in unserem österreich sind außerdem die sozialen gegebenheiten wie ärzte, spitäler etc. *noch* in einem
derart menschenfreundlichen ausmaß, daß man es sich zwar nicht wünscht krank zu werden, aber wenn schon, dann zu hause.
die einzigen europäer die wirklich chauvinistisch sind, sind leider die franzosen, denn sie werden menschen/reisenden kaum in einer, ihnen fremden, sprache antworten oder weiterhelfen.
wir deutschsprachigen völker ( Ö und D ) sind eher lernfaul und nehmen an, daß die menschen in dem land, welches wir (touristisch) besuchen, ohnedies unsere sprache beherrschen.
so gerne ich österreicherin bin und froh wieder zu hause sein zu können, so habe ich doch manchesmal heimweh, nach dem land, in dem ich viele jahre gelebt habe.
ein widerspruch?

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